Freiwette bei Wettanbietern: Was eine Gratiswette in Deutschland taugt und wer sie führen darf
Eine Freiwette klingt nach geschenktem Geld, ist in Wahrheit aber ein Bonus mit Bedingungen. Wer in Deutschland eine Sportwette platziert, kann sie nur bei Veranstaltern mit deutscher Erlaubnis abschließen, und genau diese Erlaubnis entscheidet darüber, ob eine Freiwette legal an die eigenen Kundinnen und Kunden gebracht werden darf. Der folgende Text ordnet ein, wie Freiwetten technisch funktionieren, was sie dem Spielenden tatsächlich einbringen und welche Anbieter die Voraussetzungen des Glücksspielstaatsvertrags erfüllen. Wer über eine Freiwette nachdenkt, sollte zuerst lesen, was eine Freiwette ist und was sie nicht ist, dann das Angebot der zehn lizenzierten Wettanbieter nebeneinander betrachten und am Ende prüfen, ob die eigene Bankrolle zu den Bedingungen passt.

Stand: 2 November 2026 · Geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)
Inhaltsverzeichnis
Was eine Freiwette ist und was sie nicht ist
Eine Freiwette – im Marketing oft Freebet, Gratiswette oder Wett-Credit – ist ein vom Anbieter gestellter Wetteinsatz. Der Einsatz wird nicht aus der eigenen Tasche gezahlt, und genau darin liegt der Unterschied zu einer platzierten Wette aus eigenem Guthaben. Was nach Abschluss der Wette ausgezahlt wird, hängt vom Anbieter ab, und hier trennt sich der Begriff von einem Bonusguthaben.

Bei einer klassischen Freiwette wird nur der Gewinn ausgezahlt, der Einsatz der Freiwette selbst nicht. Wetten gewinnen 100 € bei Quote 3,00 mit einer 10-€-Freiwette, so werden 30 € ausgezahlt, nicht 40 €. Bei einem Bonusguthaben verhält es sich anders: Hier wird das Bonusgeld auf das Wettkonto gebucht, der Einsatz zählt bei einer erfolgreichen Wette mit, und vor einer Auszahlung müssen in der Regel Umsatzbedingungen erfüllt sein. Ein Bonusguthaben ist daher eher eine Gutschrift mit Auflagen, eine Freiwette eher ein risikoloser Tipp auf Kosten des Hauses – mit der Einschränkung, dass der risikolose Tipp nur den Gewinn auszahlt.
Daraus ergibt sich eine zweite, oft übersehene Eigenschaft: Eine Freiwette ist üblich im Handel an Bedingungen geknüpft, die ihr eigentliches Gewicht erst sichtbar machen. Drei Bedingungen tauchen bei nahezu jeder Aktion auf, in welcher Form auch immer der Anbieter sie formuliert: die Mindestquote, die Frist und die Art, wie der Einsatz verrechnet wird. Wer diese drei Größen liest, bevor er eine Freiwette annimmt, hat das Angebot in seinem nächsten bisschen begriffen, bevor er es angenommen hat.
Warum der Einsatz nicht mit ausgezahlt wird
Der Mechanismus ist alt und nicht aus Lauschweite, sondern aus Buchmacherlogik geboren. Eine Freiwette ist im Aufbau ein Versprechen des Anbieters, das Risiko des Einsatzes zu tragen. Würde der Einsatz im Gewinn mit ausgezahlt, wäre das Versprechen teurer und für den Anbieter schwer kalkulierbar. Indem nur der Gewinn ausgezahlt wird, lässt sich der Wert einer Freiwette als statistischer Mittelwert berechnen, und genau das ist der Punkt, an dem die Werbesprache von der Mechanik abweicht.
Eine 10-€-Freiwette zu Quote 2,00 hat einen durchschnittlichen Wert von 10 € mal 0,5 – dem halben Gewinn – mal der Auszahlungsquote des Marktes. Bei einer Auszahlungsquote von 95 Prozent, einem typischen Wert auf einem 1X2-Markt ohne extremes Favoritengewicht, sind das etwa 4,75 € im Mittel über viele solcher Wetten. Das ist nicht der Einsatz, das ist nicht der Gewinn im Fall, es ist ein statistischer Erwartungswert. Eine einzelne Wette gewinnt 10 € oder 0 €, und der Mittelwert ist nur ein Mittelwert.
Was eine Freiwette von einem Willkommensbonus unterscheidet
In der Werbung steht oft beides nebeneinander: ein „Willkommensbonus“ und eine „Freiwette“. Gemeint sind zwei unterschiedliche Mechanismen mit unterschiedlichem Aufwand. Ein Willkommensbonus ist häufig ein Einzahlungsbonus, das heißt das Bonusguthaben entspricht einem Prozentsatz der ersten Einzahlung, häufig 100 Prozent bis zu einem Höchstbetrag. Das Bonusgeld wird auf das Wettkonto gebucht und ist vor einer Auszahlung an Umsatzbedingungen gebunden.
Eine Freiwette ist kein Einzahlungsprodukt, sondern ein Gutschein auf eine einzelne Wette. Sie wird häufig ohne Einzahlung gewährt, etwa zur Kontoeröffnung, oder im Gegenzug für eine verlorene Erstwette erstattet, oder als Treueaktion für eine bestimmte Wettart ausgeschüttet. Daraus ergibt sich die Frage, ob die Freiwette an eine Einzahlung geknüpft ist – das ist die zweite Sache, die ein Spielender vor dem Tipp prüfen sollte.
Die Bedingungen im Überblick
Die folgenden Bedingungen tauchen in den AGB der Anbieter mit unterschiedlichen Bezeichnungen auf, sind aber in der Sache immer dieselben.
Mindestquote: Die Quote, ab der eine Freiwette genutzt werden darf. Häufig liegt sie zwischen 1,01 und 2,00, je nach Aktion. Eine Mindestquote von 1,80 schränkt die nutzbaren Märkte spürbar ein, eine Mindestquote von 1,05 schränkt sie praktisch nicht ein.
Frist: Der Zeitraum, innerhalb dessen die Freiwette platziert werden muss. Üblich sind drei bis vierzehn Tage. Verstreicht die Frist, verfällt die Freiwette in der Regel ersatzlos.
Wettarten: Welche Wettarten für die Freiwette zugelassen sind. Einzel- und Kombiwetten sind Standard, Systemwetten, Cash-Out und Wetten mit Quotenboost sind häufig ausgeschlossen.
Verrechnung: Die Form, in der ein Gewinn ausgezahlt wird. In den meisten Fällen ist der Gewinn der Freiwette bares Geld und unterliegt keinen Umsatzbedingungen, in anderen Fällen ist der Gewinn erneut eine Freiwette.
Gewinnbegrenzung: Eine Obergrenze für den Gewinn aus einer Freiwette. Diese Bedingung ist seltener, kommt aber bei Aktionen ohne Einzahlung vor.
Wie viel eine Freiwette wirklich wert ist
Der beworbene Nennwert einer Freiwette – 10 €, 25 €, 100 € – ist nicht ihr Wert, sondern ihr Nominal. Der tatsächliche Wert hängt von der Quote ab, auf die sie gesetzt wird, von der Auszahlungsquote des Marktes und davon, ob der Gewinn noch einmal umgesetzt werden muss. Wer den Wert einer Freiwette vor dem Tipp schätzen will, kann die Mechanik in drei Sätzen zusammenfassen: Je höher die Quote, desto höher der mögliche Gewinn; je niedriger die Auszahlungsquote des Marktes, desto niedriger der Erwartungswert; ist der Gewinn erneut freiwett und damit nicht auszahlbar, halbiert sich der Wert näherungsweise.
Ein Rechenbeispiel macht das greifbar. Eine 10-€-Freiwette werde auf einen Zwei-Wege-Markt mit den Quoten 1,90 und 1,90 gesetzt. Bei einem solchen Markt ergibt sich eine Auszahlungsquote von 1 geteilt durch (1/1,90 plus 1/1,90), also 1 geteilt durch rund 1,0526 – etwa 95 Prozent. Die Marge des Marktes liegt entsprechend bei rund 5 Prozent. Gewinnt die Wette, zahlt der Anbieter den Gewinn ohne den Einsatz aus: 10 € mal 1,90 minus 10 €, also 9 €. Verliert die Wette, ist die Freiwette weg.
Über sehr viele solcher Wetten gerechnet liegt der Erwartungswert der Freiwette bei etwa 10 € mal 0,5 mal 0,95 – etwa 4,75 €. Das ist der statistische Mittelwert, kein Versprechen. Eine einzelne Wette liegt bei 9 € oder 0 €. Wer die Freiwette auf eine höhere Quote setzt, etwa 3,00, gewinnt seltener, dafür im Fall mehr – der Mittelwert steigt auf rund 6,3 €, aber das Ergebnis schwankt stärker, weil der Verlust häufiger eintritt.
Wird der Gewinn aus der Freiwette nicht in bar ausgezahlt, sondern erneut als Freiwette gebucht, halbiert sich der Wert ungefähr, weil die zweite Freiwette wieder nur als Gewinn ausgezahlt wird. Daher rührt die Faustregel: Eine Freiwette, deren Gewinn erneut eine Freiwette ist, ist ungefähr halb so viel wert wie die beworbene Summe suggeriert.
Warum die Mindestquote den Wert verändert
Eine Mindestquote von 1,80 zwingt den Spielenden, Märkte zu meiden, deren faire Wettquote bei knapp über 1,00 liegt – etwa klare Favoritenwetten. Die Auszahlungsquote auf diesen Märkten ist wegen der Favoritenlast oft schlechter, der Erwartungswert sinkt. Eine Mindestquote von 1,05 schränkt praktisch nicht ein, weil fast jeder Wettmarkt diese Quote erreicht. Die Differenz ist nicht kosmetisch, sie verändert den Erwartungswert um einige Zehntel Euro pro 10-€-Freiwette.
Warum die Frist den Wert verändert
Eine Frist von drei Tagen zwingt zu schnellem Handeln, und schnelles Handeln trifft nicht immer die beste Quote. Wer auf das richtige Spiel warten will, hat bei einer Drei-Tages-Frist schlechtere Karten als bei einer Zwei-Wochen-Frist. Auch das verändert den Wert, weil die Wahl der Quote über den Erwartungswert entscheidet.
Rechtslage: Wer in Deutschland eine Freiwette anbieten darf
Eine Freiwette in Deutschland anbieten darf nur, wer eine Sportwettenerlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder besitzt. Wer ohne diese Erlaubnis Sportwetten an deutsche Spielende vermittelt, betreibt unerlaubtes Glücksspiel, und das gilt unabhängig davon, ob die Wette selbst mit Echtgeld oder einer Freiwette bezahlt wird.

Die zentrale Prüfung ist die Whitelist der GGL. Die Liste wird von der Behörde in Halle (Saale) geführt und ist die einzige amtliche Quelle für die Frage, ob ein Anbieter in Deutschland eine Sportwettenerlaubnis besitzt. Sie führt nach dem Stand vom 2. Oktober 2026 30 Einträge – 27 Veranstalter mit Sportwettenerlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewettenerlaubnis, sowie drei reine Pferdewettanbieter. Jede aufgeführte Domain ist eine .de-Domain. Eine .de-Domain allein beweist allerdings noch keine Erlaubnis; entscheidend ist allein der Eintrag auf der Whitelist. Auch die Tatsache, dass ein Anbieter Wettsteuer abführt, ist kein Beleg für eine Erlaubnis – die Steuer wird auf alle Sportwetten erhoben, auch auf unerlaubte.
Das Verfahren der Erlaubnis richtet sich nach § 9 Abs. 8 und § 9a Abs. 1 Nr. 3 des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Eine Ersterlaubnis wird für fünf Jahre erteilt, danach sind Folgeerlaubnisse möglich. Die Whitelist enthält ausschließlich Ausstellungsdaten, kein Enddatum. Wer nachschlagen will, ob ein Anbieter erlaubt ist, sucht auf der Seite der GGL die Whitelist auf und vergleicht Domain und Inhaber.
Was erlaubt ist und was nicht
Erlaubt sind in Deutschland nur Wetten auf das Ergebnis eines Sportereignisses oder eines Abschnitts davon sowie auf Vorgänge innerhalb des Ereignisses, einzeln oder kombiniert. Live-Wetten sind während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente erlaubt – und nur in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. „Nächstes Tor“ beim Fußball ist erlaubt, „nächster Punkt“ beim Tennis nicht. Wetten auf Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren sind untersagt; in der Praxis der GGL zählt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich. E-Sport wird von der GGL nicht als Sport anerkannt, lizenzierte E-Sport-Wetten gibt es in Deutschland nicht. Wetten auf virtuelle Sportereignisse sind rechtlich nicht etabliert.
Die Wettsteuer – gesetzlich Sportwettensteuer, umgangssprachlich Wettsteuer – beträgt 5,3 Prozent der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ und wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spielenden. Wie der Anbieter die Steuer weitergibt, ist seine Entscheidung und richtet sich nach seinen AGB. Eine Aussage „5,3 Prozent vom Einsatz“ wäre falsch, der tatsächliche Anteil am Bruttoeinsatz liegt bei rund 5,03 Prozent.
Werbung und Bonus
Werbung für Glücksspiel darf in Deutschland nur machen, wer eine Erlaubnis besitzt. Für Sportwetten gilt kein werbezeitliches Verbot zwischen 6 und 21 Uhr wie für Automatenspiele, Online-Poker und Online-Casino – dieses Verbot trifft Sportwetten nicht. Verboten sind hingegen Werbung unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung eines Ereignisses auf demselben Kanal, Werbung mit aktiven Sportlerinnen und Sportlern oder Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie eine erfolgsabhängige Vergütung von Affiliates. Der Glücksspielstaatsvertrag enthält keine Vorschrift, die einen Sportwettenbonus der Höhe nach begrenzt oder eine Umsatzvorgabe vorschreibt – was an Umsatz, Frist und Mindestquote gilt, steht allein in den AGB des Anbieters. Promo-Codes werden auf dieser Seite nicht abgedruckt.
Spielerschutz
Spielen ist in Deutschland ab 18 Jahren erlaubt. Pro Anbieter ist nur ein Konto zulässig, und das Konto wird vor Spielbeginn vollständig verifiziert. Bis zur Verifizierung darf der Anbieter höchstens 72 Stunden spielen lassen, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. Das monatliche Einzahlungslimit liegt standardmäßig bei 1.000 € über alle Anbieter hinweg und wird über die zentrale Limitdatei LUGAS durchgesetzt; ein höherer Betrag ist nur gegen nachgewiesene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit möglich und unterliegt strengen Voraussetzungen. Paralleles Spielen bei mehreren Anbietern ist unzulässig und wird über die Aktivitätsdatei LUGAS überwacht. OASIS ist die zentrale Sperrdatei; eine Selbstsperre beträgt mindestens ein Jahr, bei Angabe einer Frist mindestens drei Monate. Der Panikbutton löst eine sofortige Sperre von 24 Stunden aus. Anbieter ohne deutsche Erlaubnis sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen.
Geld und Auszahlung
Einzahlungen sind nur von Zahlungskonten auf den eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-verpflichteten Institut erlaubt, anonyme Zahlungsmittel wie Krypto oder anonym aufgeladene Prepaid-Karten sind ausgeschlossen. Spielerguthaben liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühr ausgezahlt.
Strafrecht und zivilrechtliche Folgen
Das Angebot unerlaubter Sportwetten ist nach § 284 StGB strafbar, die Werbung dafür nach § 284 StGB, die Teilnahme nach § 285 StGB. Strafverfahren gegen einzelne Spielende sind in der Praxis nicht bekannt, weder als Sicherheit noch als Drohung. Zivilgerichte haben in mehreren Verfahren Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat dem Europäischen Gerichtshof am 25. Juli 2024 die Frage vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit einer solchen Rückzahlung entgegensteht; in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 hat der EuGH-Generalanwalt diese Möglichkeit grundsätzlich bejaht, mit einer Ausnahme für Fälle, in denen Behörden zugesichert haben, die Erlaubnispflicht vorerst nicht durchzusetzen. Eine Rückzahlung ist damit möglich, aber nicht versprochen – die Entscheidung des Gerichtshofs steht aus, und die Spielenden haben keinen Anspruch, der sich daraus unmittelbar ableiten lässt.
Verantwortung und eigenes Verhalten
Eine Freiwette ist ein Marketinginstrument. Sie soll neue Konten anziehen, sie soll den Anbieter im Gedächtnis halten, sie soll vor allem eines: zum Wetten animieren. Wer eine Freiwette annimmt, sollte sich daher bewusst machen, dass die Aktion den Anbieter etwas kostet und dass sie nur dann ihren Preis wert ist, wenn die Bedingungen zur eigenen Wettpraxis passen. Wer grundsätzlich auf hohe Quoten setzt, sollte Aktionen mit niedriger Mindestquote meiden – sie zwingen in die falsche Marktgegend. Wer einmal pro Woche wettet, sollte Aktionen mit Drei-Tages-Frist meiden – sie zwingen zu unnötigem Aktionismus.
Das Einzahlungslimit von 1.000 € im Monat ist keine Empfehlung, sondern eine gesetzliche Obergrenze, und sie gilt über alle Anbieter hinweg. Eine Freiwette ist kein Anlass, das Limit anzuheben oder eine zweite Einzahlung zu leisten, um eine zweite Freiwette mitzunehmen – das wäre ein Teufelskreis, der mit dem eigenen Geld bezahlt wird. Wer merkt, dass das eigene Spielverhalten aus dem Ruder läuft, hat in OASIS ein Werkzeug zur Selbstsperre, das unabhängig vom Anbieter funktioniert.
Hilfe bei problematischem Spielverhalten bieten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Suchtberatungsstellen der Länder. Der Anbieter ist verpflichtet, auf die Möglichkeiten der Selbstsperre hinzuweisen und im Verdachtsfall eine Sperre auszusprechen. Spielende sind verpflichtet, sich an die Bedingungen zu halten, und niemand ist verpflichtet, eine Freiwette anzunehmen.
Die zehn Anbieter mit Freiwette im Vergleich
Die folgende Übersicht führt zehn Wettanbieter auf, die auf der Whitelist der GGL mit einer Sportwettenerlaubnis für ihre .de-Domain stehen. Sie sind nach ihrer Erstzulassung geordnet und nicht nach Qualität der Freiwette. Welche Freiwette der einzelne Anbieter anbietet, ist im anschließenden Abschnitt nachzulesen, die Vergleichstabelle am Ende dieses Abschnitts fasst die Eckdaten zusammen.
Einordnung der Whitelist-Einträge
| Anbieter | Whitelist-Status | Erlaubnisinhaber | Sportwettenerlaubnis seit |
|---|---|---|---|
| Betway | erlaubt | Betway Limited | 09.03.2021 |
| Bet3000 | erlaubt | I.B.C. Sportsbetting Limited | 22.04.2026 |
| MERKUR BETS | erlaubt | Merkur Bets Malta Limited | 06.11.2023 |
| Tipico | erlaubt | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| Tipwin | erlaubt | Tipwin Limited | 09.10.2020 |
| DAZN Bet | erlaubt | DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| Betano | erlaubt | Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| VBet | erlaubt | SCGO Limited | 05.12.2023 |
| Sportwetten.de | erlaubt | NetX Betting Limited | 19.11.2020 |
| bet365 | erlaubt | Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 |
Die Tabelle zeigt, dass nicht jeder Anbieter auf der Whitelist seit 2020 dort steht – Bet3000 etwa ist mit Datum 22. April 2026 ein verhältnismäßig junger Eintrag, MERKUR BETS wurde 2023 erstmals erteilt, VBet und DAZN Bet ebenfalls. Das Erstzulassungsdatum sagt nichts über das Datum des Markteintritts in Deutschland, denn etliche Anbieter waren zuvor schon in anderen Rechtsräumen aktiv. Wer die Dauer der Erlaubnis prüfen will, liest das Erstzulassungsdatum auf der Whitelist; ein Enddatum führt die Liste bewusst nicht.
Was die einzelnen Anbieter an Freiwette bieten
Die folgenden Abschnitte gehen die Anbieter in der Reihenfolge der Whitelist-Übersicht durch und beschreiben das, was die AGB des Anbieters zur Freiwette sagen. Jeder Abschnitt schließt mit einer Einschätzung, für wen die jeweilige Aktion passt – und für wen nicht.
Betway
Betway bietet eine Willkommens-Freiwette, die an eine erste Einzahlung gekoppelt ist. Die Freiwette wird nach Platzierung der qualifizierenden Wetten freigegeben. Die Mindesteinzahlung über Skrill liegt bei 5 €, die Mindestauszahlung bei 10 €, Skrill-Auszahlungen sind gebührenfrei und werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden ausgezahlt. Einzahlungen über Skrill qualifizieren für die Willkommens-Freiwette, nicht jedoch für einen Einzahlungsbonus. Trustly verlangt ebenfalls 5 € Mindesteinzahlung und 10 € Mindestauszahlung; Trustly-Zahlungen sind gebührenfrei, und eine Auszahlung ist nur auf das Bankkonto des Kontoinhabers möglich, und nur wenn keine offene Bonusumsatzbedingung besteht.
Für wen die Freiwette passt: Wer ohnehin mit Skrill oder Trustly einzahlt und die Willkommens-Freiwette gezielt nutzen will, findet hier ein klares Angebot. Wer den Einzahlungsbonus mitnehmen will, sollte eine andere Zahlungsmethode wählen, da Skrill dafür ausgeschlossen ist. Die Trennung der beiden Bonusformen ist sauber, aber sie verlangt, dass man sich vor der Einzahlung entscheidet.
Bet3000
Bet3000 ist mit Datum 22. April 2026 ein verhältnismäßig junger Eintrag auf der Whitelist. Der Veranstalter hinter Bet3000.de ist die I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta. Über die konkrete Ausgestaltung der Freiwette schweigen die AGB-Auszüge, die dieser Recherche zugrunde liegen – die Bedingungen sind daher beim Anbieter selbst nachzulesen, bevor eine Einzahlung erfolgt. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Erlaubnis erst im Frühjahr 2026 erteilt wurde; ein Anbieter mit kurzer Whitelist-Geschichte hat noch keine breite deutsche Spielpraxis aufgebaut, was nicht zwingend etwas über die Qualität der Aktion sagt, aber über die Menge an verfügbaren Erfahrungsberichten.
Für wen der Anbieter passt: Wer einen Wettanbieter mit frischer deutscher Erlaubnis sucht, ist bei Bet3000 richtig. Wer auf einen etablierten Bonusmechanismus mit dokumentierter Historie Wert legt, wartet ab, bis mehr Aktionen dokumentiert sind.
MERKUR BETS
MERKUR BETS bot Neukunden eine Freebet über 25 €, an die eine Ersteinzahlung ab 1 € gekoppelt war. Verlor die erste qualifizierende Kombiwette, wurde der Einsatz bis 75 € als Freebet erstattet, sofern vor der Wette die Option „Neukunden-JokerBet“ gewählt wurde. Daneben gibt es den MERKUR BETS CLUB, der für Kombiwetten oder den Betbuilder mit mindestens drei Auswahlen und einer Gesamtquote von mindestens 4,00 bei einem Wocheneinsatz von mindestens 25 € am Montag der Folgewoche eine Freebet über 5 € ausschüttet. Die Freebet aus dem CLUB muss innerhalb von drei Tagen unter „Meine Boni“ aktiviert werden und verfällt, wenn sie nicht innerhalb von sieben Tagen genutzt wird. Bei einer mit Freebet platzierten Wette ist kein Cashout möglich, und der Gewinn wird ohne den Freebet-Einsatz ausgezahlt.
Für wen der Anbieter passt: Wer Kombiwetten schätzt und ohnehin mehrere Auswahlen pro Wettschein spielt, kann mit dem MERKUR BETS CLUB dauerhaft Freebets mitnehmen – 5 € pro Woche bei 25 € Einsatz sind kein Reichtum, aber ein netter Zuschlag. Wer auf Einzelwetten setzt, geht beim CLUB leer aus.
Tipico
Tipico ist einer der ältesten Einträge auf der Whitelist, mit Ersterlaubnis am 9. Oktober 2020. Der Anbieter betreibt unter Tipico.de ein vollständig deutsch reguliertes Wettangebot, das verbreitete Willkommensaktionen, ein Bonusprogramm und ein dauerhaftes Quotenboost-Programm umfasst. Die genauen Bedingungen der aktuellen Tipico-Freiwette sind beim Anbieter zu prüfen, da sie sich häufig ändern; die hier zugrunde liegende Recherche führt keine konkrete Tipico-Freiwette auf. Hinweis: Gegen Tipico laufen zivilrechtliche Verfahren, in denen Spielende aus den Jahren 2013 bis 2018 die Rückzahlung von Wetteinsätzen verlangen. Der BGH hat die Frage dem EuGH vorgelegt, die Generalanwaltschaft hat in ihren Schlussanträgen vom 19. März 2026 eine Rückzahlung grundsätzlich für möglich gehalten. Eine Rückzahlung ist damit nicht versprochen, aber auch nicht ausgeschlossen.
Für wen der Anbieter passt: Wer einen Anbieter mit langer deutscher Erlaubnis und breitem Wettprogramm sucht, ist bei Tipico richtig. Wer auf eine bestimmte Willkommensaktion Wert legt, prüft die aktuellen Bedingungen auf der Anbieterseite.
Tipwin
Tipwin bietet einen Willkommensbonus, der 100 Prozent der Einzahlung bis zu 100 € entspricht. Einzahlung und Bonus müssen vor einer Auszahlung mindestens siebenmal in Sport- und Live-Wetten eingesetzt werden, je Wettschein zählen höchstens 100 €, und nur Wettscheine mit einer Mindestquote von 1,80 zählen. Der Bonus wird nur verifizierten Konten gutgeschrieben; wer vor der Verifizierung einzahlt, erhält den Bonus erst mit der nächsten Einzahlung. Wetten mit Cash-Out zählen nicht zum Umsatz. Der Bonus gilt einmal pro Person, Konto, Haushalt, Zahlungsmittel, Gerät und IP-Adresse. Auszahlungen sind erst nach Erfüllung der Umsatzbedingungen möglich, sofern auf dem Konto noch ein Restguthaben von mehr als 1 € liegt.
Für wen der Anbieter passt: Wer eine hohe Einzahlungsbereitschaft mitbringt und mit einer Mindestquote von 1,80 leben kann, hat hier einen substanziellen Bonus. Wer mit kleineren Quoten unter 1,80 spielt, schließt sich selbst vom Umsatz aus und riskiert, dass der Bonus verfällt.
DAZN Bet
DAZN Bet erlaubt Cash Out nur bei Einzel- und Kombiwetten, nicht bei Systemwetten und nicht bei mit Freiwette platzierten Wetten. Der Betrag richtet sich nach den aktuellen Quoten, und die Verfügbarkeit wird nicht garantiert. Die Bedingungen für die Willkommens-Freiwette sind direkt beim Anbieter nachzulesen.
Für wen der Anbieter passt: Wer ohnehin DAZN nutzt und eine integrierte Wettoberfläche schätzt, findet bei DAZN Bet den passenden Anbieter. Wer auf Cash-Out bei Freiwetten baut, schaut in die Röhre.
Betano
Betano ist mit Ersterlaubnis am 19. Februar 2021 vertreten und gehört damit zu den früher erteilten Erlaubnissen auf der Whitelist. Der Veranstalter ist die Betkick Sportsbetting Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta. Die Bedingungen der aktuellen Aktion sind auf der Anbieterseite zu prüfen.
Für wen der Anbieter passt: Wer einen etablierten Anbieter mit kontinuierlicher Whitelist-Geschichte sucht, ist bei Betano richtig.
VBet
VBet steht seit dem 5. Dezember 2023 auf der Whitelist. Der Veranstalter ist die SCGO Limited mit Sitz in St. Julian’s, Malta. Die Bedingungen sind auf der Anbieterseite nachzulesen.
Für wen der Anbieter passt: Wer einen Wettanbieter mit etwas jüngerer Erlaubnis und vollständig deutsch reguliertem Angebot sucht, ist bei VBet richtig.
Sportwetten.de
Sportwetten.de bietet einen Einzahlungsbonus und keine reine Freiwette. Der Bonus beträgt 100 Prozent der ersten Einzahlung bis maximal 100 € und wird nach einer Ersteinzahlung von mindestens 10 € sofort gutgeschrieben. Maßgeblich ist die erste online getätigte Einzahlung. Da es sich um Bonusgeld handelt, unterliegt es Umsatzbedingungen.
Für wen der Anbieter passt: Wer einen Einzahlungsbonus dem Freebet-Modell vorzieht, ist hier richtig. Wer gezielt eine risikoloische Wette sucht, sollte einen Anbieter mit Freiwette wählen.
bet365
bet365 bewirbt auf Bet365.de für Neukunden eine Wett-Credits-Aktion „bis zu 100 € in Wett-Credits“. Die Wett-Credits werden nach Abrechnung von Wetten im Wert der qualifizierenden Einzahlung freigegeben, und Gewinne aus den Wett-Credits enthalten den Einsatz der Wett-Credits nicht – das ist die Standarddefinition einer Freiwette. Daneben bietet bet365 einen Boost für den Wetten-Konfigurator bei drei oder mehr Auswahlen und kombinierten Quoten ab 2,00 sowie einen Gewinn-Boost für Kombiwetten, dessen Prozentsatz von der Zahl der Auswahlen abhängt. Cash Out, „Einwechslung+“ (eine Spielerwette läuft bei einer Auswechslung weiter) und „Wette teilen“ sind im Hilfezentrum dokumentiert.
Für wen der Anbieter passt: Wer eine etablierte Marke mit deutscher Erlaubnis seit 2020 sucht und die Vielfalt der Wettfunktionen schätzt, ist bei bet365 richtig. Die Freiwette selbst ist Standard, aber das Drumherum ist es nicht.
Was die Vergleichstabelle nicht zeigt
Die Tabelle führt vier Spalten ein. Weitere Spalten – etwa Mindestquote, Frist, Wettarten oder Gewinnbegrenzung – können je nach Aktion variieren und sollten daher stets direkt in den AGB des jeweiligen Anbieters geprüft werden, bevor eine Einzahlung erfolgt. Dieser Hinweis ist die einzige verlässliche Antwort, um die spezifischen Konditionen einer Freiwette korrekt zu bewerten.
Worauf Spielende vor der Annahme achten sollten
Eine Freiwette ist nicht ihr beworbener Nennwert, sondern das, was nach Abzug der Mechanik übrig bleibt. Drei Punkte verdienen vor der Annahme besondere Aufmerksamkeit, weil sie das sind, was die Werbung nicht zeigt.
Erstens: Die Mindestquote. Eine Mindestquote von 1,80 schließt Favoriten aus, eine Mindestquote von 1,05 schließt praktisch nichts aus. Der Unterschied entscheidet darüber, ob die Freiwette auf einem sinnvollen Markt gesetzt werden kann oder ob sie in einen unattraktiven Markt gedrängt wird.
Zweitens: Die Frist. Eine Frist von drei Tagen zwingt zu schnellem Handeln, eine Frist von vierzehn Tagen lässt Zeit, das richtige Spiel abzuwarten. Eine kürzere Frist ist nicht per se schlechter, sie kostet aber Spielraum bei der Wahl der Quote.
Drittens: Die Form der Auszahlung. Wird der Gewinn in bar ausgezahlt, ist die Freiwette ihren Nominalwert halbwegs wert. Wird der Gewinn erneut als Freiwette gebucht, halbiert sich der Wert ungefähr.
Viertens: Die Kopplung an eine Einzahlung. Eine Freiwette ohne Einzahlung kostet kein eigenes Geld und ist daher besonders prüfenswert, weil die Bedingungen oft strenger sind als bei einzahlungsgekoppelten Aktionen. Wer die Freiwette ohne Einzahlung annimmt, sollte die Frist und die Mindestquote besonders genau lesen.
Fünftens: Die Spielsucht-Gefährte. Eine Freiwette ist ein Marketinginstrument, und Marketinginstrumente sollen zum Spielen animieren. Wer eine Freiwette annimmt, sollte das mit einem klaren Zeit- und Einsatzlimit tun, unabhängig davon, ob die Wette gewinnt oder verliert.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Freiwette bei Sportwetten?
Eine Freiwette ist ein vom Anbieter gestellter Wetteinsatz, der nicht aus eigener Tasche gezahlt wird. Der Anbieter bucht die Freiwette als Gutschein auf eine einzelne Wette, oft nach Kontoeröffnung, nach einer verlorenen Erstwette oder als Treueaktion. Gewinnt die Wette, zahlt der Anbieter in der Regel nur den Gewinn aus, nicht den Einsatz. Eine Freiwette ist damit eine Wette, deren Risiko der Anbieter trägt und deren Gewinnchance der Spielende hat.
Wird der Einsatz einer Freiwette zusammen mit dem Gewinn ausgezahlt?
Bei einer klassischen Freiwette wird nur der Gewinn ausgezahlt, der Einsatz der Freiwette nicht. Bei einer 10-€-Freiwette auf Quote 3,00 werden im Gewinnfall 20 € ausgezahlt – 10 € Gewinn –, nicht 30 €. Bei einem Bonusguthaben verhält es sich umgekehrt: Der Einsatz wird mit dem Gewinn ausgezahlt, dafür muss das Bonusgeldaber häufig erst umgesetzt werden. Beide Modelle sind im deutschen Markt verbreitet.
Woran ist erkennbar, ob eine Freiwette ohne Einzahlung an Bedingungen geknüpft ist?
An der AGB-Seite des Anbieters, genauer am Abschnitt zur jeweiligen Aktion. Eine Freiwette ohne Einzahlung ist nahezu immer an Bedingungen geknüpft: Mindestquote, Frist, zulässige Wettarten und Form der Gewinnauszahlung sind die vier häufigsten. Wer vor der Annahme liest, welche Quote verlangt wird, wie lange die Freiwette gültig ist und ob der Gewinn erneut freiwett oder in bar ausgezahlt wird, hat das Wesentliche in drei Sätzen erfasst.
Wie lässt sich auf der GGL-Whitelist prüfen, ob ein Anbieter eine Freiwette rechtmäßig anbieten darf?
Die Whitelist wird von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Sie führt für jeden erlaubten Anbieter die .de-Domain und den Veranstalter mit Sitz und Erstdatum der Erlaubnis. Nur wer auf dieser Liste steht, darf in Deutschland Sportwetten und damit auch Freiwetten anbieten. Eine .de-Domain allein oder eine ausländische Lizenz reicht nicht. Die Liste trägt ein Datum – aktuell 2. Oktober 2026 –, das sich mit jeder Aktualisierung verschiebt.
Wie wirken sich Mindestquote und Umsatzbedingungen auf den Wert einer Freiwette aus?
Die Mindestquote schränkt die nutzbaren Märkte ein. Eine Mindestquote von 1,80 schließt klare Favoriten aus, eine Mindestquote von 1,05 schließt praktisch nichts aus. Die Auszahlungsquote des Marktes, auf dem die Freiwette eingesetzt wird, bestimmt den Erwartungswert: Je schlechter die Auszahlungsquote, desto niedriger der statistische Mittelwert. Umsatzbedingungen spielen nur dann eine Rolle, wenn der Gewinn aus der Freiwette erneut umgesetzt werden muss – in diesem Fall halbiert sich der Wert ungefähr, weil die zweite Freiwette wieder nur den Gewinn auszahlt.
